Das Soratprinzip

 

Das Wirken dieses Prinzips ist schwer zu verstehen und zu beschreiben, weil sicherlich dazu in der gesamten bisherigen Menschheitsgeschichte die praktischen Kenntnisse und Erfahrungen fehlen. Ein Seelenraub, wie er an vielen Menschen durch dieses Prinzip stattfindet, ist sicherlich keine nur theoretische, theologische oder philosophische Angelegenheit, sondern wird ganz konkret zum schweren Schicksal dieser Menschen.

Da ich einerseits persönliche Erlebnisse mit der Person hatte, in der das Soratprinzip wirkt und das Wirken selbst an mir und anderen studieren konnte und andererseits durch geisteswissenschaftliche Forschungen Rudolf Steiners und Heinz Grills und auch im Austausch mit etlichen anderen direkt betroffenen und auch forschenden Personen dieses Prinzip tiefer kennenlernte und immer noch erforsche, wage ich es hier, eine erste Beschreibung zu geben.

 

Wie wirkt der Sonnendämon?

 

Im Bild links sind drei Inkarnationsformen eines Menschen symbolisch dargestellt. Das blaue Symbol links beschreibt einen Menschen, der sich gar nicht richtig mit der Erde verbinden konnte, der „zu wenig inkarniert ist“. Das blaue Symbol in der Mitte zeigt ein ausgewogenes Verhältnis, eine gute Berührung mit der Erde bei gleichzeitiger Offenheit für die höheren seelischen Kräfte. Das schwarze Symbol rechts dringt ganz tief in die Materie ein, ein solcher Mensch ist mit seinem Astralleib so tief in die Leiblichkeit eingedrun-gen, wie das sonst bei keinem gewöhnlichen Menschen auftritt. Die weite Öffnung nach oben ist nicht etwa eine Ausgleichsbewegung zu den höheren seelischen Kräften hin, sie dient einem ganz anderen Zweck, wie weiter unten noch beschrieben wird. So ist, wie auf der Unterseite „Das Soratsymbol“ nochmals beschrieben wird, der Soratmensch durch eine sehr tiefe, sonst nicht auftretende Inkarnation gekennzeichnet. Zeichnung: Yvonne Pauli

 

Durch dieses tiefe Inkarniertsein in die Materie hat bei dem Menschen, der das Soratwesen trägt, keine Entwicklung der höheren Seelenkräfte des Denkens und des Empfindens stattgefunden, und diese Seelenkräfte sind bei diesem daher kaum oder überhaupt nicht anwesend. Von einem Bewusstsein kann man nicht sprechen, sondern nur von einer gigantisch übergroßen dritten Seelenkraft, von einem negativen, gierigen Willen.

Da das Denken und das Empfinden bei dieser Person nicht vorhanden sind, wirkt sie umso mächtiger durch den Willen. Man kann sagen, je mehr die oberen Seelenglieder fehlen, desto zerstörerischer wirkt der Wille, da er keine Führung  durch ein sonnenhaftes Ich bekommt und offen für andere Kräfte ist, eben für die Soratkräfte.

 

Die weite Öffnung nach oben im schwarzen rechten Symbol bezeichnet einmal das Vermögen eines solchen Menschen, seinen Willen in einem weiten Umkreis, ja sogar weltweit wirksam zu machen. Auf der anderen Seite zeigt diese Öffnung auf, wie der Soratmensch die Lebenskräfte und das Lichtwirken aus seiner Umgebung ansaugt und Dunkelheit an die umliegende Sphäre abgibt. Mit diesem Vermögen erbaut er sich eine große flammenhafte Aura, die für den hellsichtigen Menschen wahrnehmbar ist, aber auch für einem gewöhnlichen Menschen unterschwellig spürbar wird, so dass er den Träger des Soratwirkens oft für eine geistig hochstehende und sehr weise oder unbescholtene Persönlichkeit hält. Das innerste Wesen dieser großartigen Flamme oder Aura zeigt aber für den Hellsichtigen auch den gegabelten Soratstachel  und das von einer rötlichen Glut der Gier umgebene schwarze Nichts.

 

In dem obenstehenden Bild sehen wir also skizzenhaft, wie sich der Soratmensch im Vergleich zum gewöhnlichen Menschen verhält: Es entsteht durch den schon beschriebenen Licht,- und Seelenraub bei dieser den Sorat tragenden Person eine mächtige flammenartige Aura, die mit jedem neuen tragischen Schicksal, mit jedem neuen Leid anderer Menschen größer wird.

 

Wie wirkt also der Soratmensch auf andere Menschen?

 

Die Person des Soratwirkens, wie schon beschrieben, eine Frau, nimmt Einfluss auf das Unbewusste der Menschen in dem sie ihre schweren Verleumdungen immer wie nebenher, mehr zu sich, schnell und fast nicht verständlich ausspricht. Die Anwesenden überhören diese Bemerkungen völlig, vergessen sie oder haben sie gar nicht bewusst wahrgenommen. Umso mehr wirken sie nun in den Personen weiter, weil eine unbewusste untergründige Übertragung eines Willens stattgefunden hat. Diese Art der Manipulation ist mittlerweile aus vielen Gesprächen und sogenannten „Therapien“ und „Fortbildungen“, die diese Person tätigte, dokumentiert. Aber der Wirkungskreis dieser Frau geht viel weiter. Auch Menschen, über die sie in irgendwelchen Personenkreisen redet oder auf die sie ihren manipulativen Willen in sogenannten "Gebetskreisen" richtet und die nie mit ihr in direkte Berührung kamen, spüren bald leidvoll die Wirkungen ihrer aufgeladenen Willensimpulse, ohne deren Ursache zu erkennen.

 

Wie eine Marionette an den Fäden:

Die manipulativen Wirkungen auf das Unbewusste sind in ihren Aus-wirkungen nicht zu unterschätzen. Die Menschen handeln dann nach fremden Willensimpulsen, die sie für ihre eigenen Motive halten. Die Führung durch den verborgenen Eingriff bleibt ohne beratende Aufklärung oft über lange Zeit unentdeckt. Bild: pixabay, Alex Yomare, CC0 Public Domain

 

So entwickeln die betroffenen Menschen ein extremes Minderwertigkeitsgefühl und erleben einen Selbstwertverlust. Plötzlich schämen sie sich, wenn sie zum Beispiel Rudolf Steiner oder einen anderen geistigen Lehrer verehren und getrauen sich nicht mehr, seinen Namen öffentlich zu nennen. Meistens aber zeigt sich die gesetzte Zerstörung auch darin, dass plötzlich unglaubliche Streitereien ausbrechen, die kaum mehr zu bewältigen sind. Der ganz natürliche Dialog über die Inhalte einer geistigen Schulung ist so gestört, dass der Mensch immer mehr in einen Rückzug geht. Gleichzeitig entstehen oft Projektionen von außen her auf die Betroffenen oder deren Lehrer in Form von sogenannten „Sektenvorwürfen“ oder Beschuldigungen anderer Art. Ja sogar staatliche oder kirchliche Einrichtungen lassen sich in der Folge von diesem Drang nach Verfolgung und Verleumdung gegen die Betroffenen anstecken.

 

Es übersteigt den Raum dieser Seite, das gesamte Ausmaß der Wirkungen dieser Frau und des ihr zugrundeliegenden Prinzips zu beschreiben.  Ich möchte deshalb auch auf das Buch „Die Ordnung der Kräfte – Vom Umgang des Menschen mit dem Bösen“ von Günther Pauli verweisen.

 

Aus dem Hauptartikel:  „Anthroposophie und Sorat“:

 

 

Es wird das Ich des Menschen durch diese Person beleidigt, traumatisiert und zerstört. Dieses Ich des Menschen, das das wertvollste Glied in der Anthroposophie wäre und das sich zum höchsten Selbst manifestieren möchte, wird von dieser Person beleidigt.