Die Geschichte des Sorat

 

Darstellungen aus einer jüngsten Forschungsarbeit

 

Nach meinen gesamten Betrachtungen und Untersuchungen zwischen 2012 und 2015 ist die Person, in der sich das Soratprinzip zum dritten Mal manifestiert hat, die schon erwähnte Ärztin. Diese Frau ist keine „verschrobene alte Tante“ mit „Esoteriktick“ auch keine der selbsternannten Gurus oder Provinzgauner, die es zu Tausenden in einem Land gibt und die ein paar Gutgläubige „abzocken“, wie das auf „neudeutsch“ heißt. Sie lässt sich in ihrem Wirken, genauso wie Hitler, nicht mit Begriffen der Psychopathologie oder Kriminalpsychologie hinreichend erklären. In dieser Person wird etwas wirksam, was einer weiteren Ebene des Erklärungsversuches bedarf, es ist, und wir können es nach unseren Untersuchungen nicht anders sagen, es ist die transzendente Ebene des Bösen. Deren Wirkung erstreckt sich aber nicht nur auf die unmittelbar einbezogenen Personen, sondern nimmt auch in einem viel weiteren Umkreis Einfluss auf das Leben von äußerlich unbeteiligten Menschen, ohne dass diese sich der Ursachen bewusst werden können.

 

Zu dieser These, aber von mir unabhängig und zunächst ohne von meinen Recherchen zu wissen, betrieb der Publizist Bernhard S. im Jahr 2013 eine längere Untersuchung des Phänomens dieser Frau nach geistigen Grundlagen. Deren Ergebnisse möchten wir trotz der längeren Darstellung und vielleicht ungewohnten Betrachtungsweise den Lesern dieser Seite nicht vorenthalten:     

 

„Die Hintergründe zur Person der Frau beschäftigen mich nun schon seit gut einem Jahr. Jetzt, da, wie ich denke, ein erster Stand der Forschung erreicht ist, der mir tragfähig erscheint, möchte ich damit an die Öffentlichkeit treten. Ausgangspunkt war die Frage nach den Vorinkarnationen dieser Ärztin, die in ihrem Leben so viel an Spaltung und Zerstörung hinterlassen hat. Wer war diese Frau in einem früheren Leben?

 

Was ich wusste, war die Tatsache, dass der Geistforscher und spirituelle Lehrer Heinz Grill aufgrund ihrer eigenen permanenten Nachfragen einmal zu ihr sagte, dass sie in ihrer letzten Inkarnation schon unmittelbar nach der Geburt früh verstorben sei und deshalb nicht durch ihre Inkarnation durchgehen musste. Im Zuge der begonnenen Forschung fragte ich bei ihm an, ob er auch über die bereits vorhergehende Inkarnation von ihr weiß. Er gab mir zur Antwort, dass er darüber nicht sprechen wolle, denn „das ist erschütternd“. Aus diesem Grunde wuchs der Ehrgeiz, nun selbst Ergebnisse zu dieser Frage zu finden, und ich beriet mich mit Astrologen und Anthroposophen, schulte mich in der Konzentration und wandte auch verschiedene Methoden der Karmaforschung an. Schließlich erhärtete sich eine Hypothese aber über Monate immer mehr zur Gewissheit: Die vorhergehende Inkarnation, über die Heinz Grill nicht sprechen wollte, ist nach meinen Ergebnissen Philipp IV, genannt Philipp der Schöne, der 1285 bis 1314 in Frankreich als König herrschte.

 

Philipp der IV, genannt der Schöne (*1268, †1314):

Man lese einmal genau nach, welche Aussagen Rudolf Steiner über Philipp den IV tätigt, der nach seinen Forschungen von einer immensen Gier nach Gold getrieben war.

Gemeint ist: GA 171, „Innere Entwicklungsimpulse der Mensch-heit, Goethe und die Krisis des neunzehnten Jahrhunderts“, 6. Vortrag, Dornach, 25. September 1916: „Die Vergeistigung alter Kulturimpulse bei Goethe. Das kosmische Wissen der Templer und ihr Untergang“; Bild unbekannter Herkunft.

 

Dann betrachte man, wenn man die Möglichkeit dazu hat, diese Frau, ihre Physiognomie, ihre Bewegungen und ihr ganzes Auftreten. Wer diese Frau näher kennt, der weiß, dass sie mit jedem Satz ihr Gegenüber treffsicher verleumdet oder beleidigt. Sie kann offensichtlich gar nicht anders sprechen, als zu verleumden oder Beleidigungen gegen Dritte auszusprechen. Diese Gier nach Erniedrigung und Verletzung des Anderen wurde mir auch von vielen Patienten von ihr bestätigt. Die Frau lebt mit ihrem ganzen Wesen, so wie ich sie kenne und erlebe, in dieser Gier. Es ist außerordentlich erstaunlich, dass sie sich anmaßt, zum Beispiel Rudolf Steiner als Irrlehrer und von niedrigen Absichten geleiteten Menschen zu beleidigen und Heinz Grill in persönlichen Gesprächen als wesensgleich mit Adolf Hitler bezeichnet, obwohl sogar in der esoterischen Profanszene jeder davon ausgeht, dass dieser nach seinen vergangenen Taten nicht mehr inkarnieren kann.

Mangelnde Mimik und wächserne Haut: Auffällig ist der maskenhaft starre Ausdruck des Gesichtes dieser Frau. (Zeichnung: B. L.)

 

Wesentlich für die Betrachtung scheint mir auch ihr Selbstbild. Wie sieht diese Frau sich selbst? Meines Wissens rühmt sie sich, eine Art göttliche Rolle einzunehmen und eine Art „Stellvertreterin“ von Sai Baba zu sein. In der Tat kann man, wenn man Texte und Aussagen von ihr studiert, deutlich erleben, wie sie auf den ersten Blick unglaublich devotional erscheint, ständig Begriffe wie GOTT, SELBST, ER in ihre Texte einstreut und eine Haltung einnimmt, die man in der esoterischen Szene als Pseudo-Selbstlosigkeit ohne wirkliche Ich-Formung zur Genüge kennt.    

 

Nach längerem Betrachten wird dem, der sie länger studiert, aber mit Entsetzen deutlich, dass sie, wenn sie zum Beispiel schreibt: „Gott allein ist der Handelnde. Wir sind alle seine Werkzeuge und Instrumente“, eigentlich sich selbst mit „Gott“ meint. Dieser Eindruck wurde mir von allen, die sich näher damit beschäftigt haben, bestätigt und er bestätigt sich meines Erachtens auch in den ganzen Handlungsweisen und ihrem „therapeutischen“ Wirken.

 

Die Aussagen, die Rudolf Steiner zu Philipp dem Schönen macht, stehen aber nun in einem größeren Kontext. In seinem Vortrag vom 12. September 1924 spricht er von dem dreimaligen Wiederkommen Sorats in der Geschichte. (die dem „Sonnenwirken“ entgegengesetzten Kräfte in der Entwicklung, wie Asura) Während die erste Inkarnation dieses Prinzips mit dem Jahr 666 konkretisiert wurde, wird bei der zweiten, etwa 1332, unmittelbar der Zusammenhang zum Untergang des Templerordens mit dem Wirken Sorats durch Philipp den Schönen beschrieben. 1998, so Steiner, wird Sorat zum dritten und letzten Mal inkarnieren. Wirkte in diesem dritten Wiederkommen Sorats erneut die Inkarnation, die schon in Philipp dem Schönen wiedergekommen war? Je mehr ich nachforschte, desto mehr erhärtete sich diese Hypothese.

 

Die Hinrichtung von Jaques de Molay, dem Großmeister der Templer am Freitag den 13. März 1314. (Bild: Französische Miniatur aus dem 15. Jahrhundert) 

 

 

 

 

Noch einmal fragte ich Heinz Grill, ob meine Forschungen richtig seien. Wiederum äußerte er sich nicht. Wenn er sagen würde, es sei richtig, dann könnten diese Aussagen ohne weitere Forschung epigonisch [nachahmerisch] weitergegeben werden. Jeder müsse sich selbst um die Sicht zu diesen Dingen kümmern und könne sich dabei nicht auf die Aussagen eines Anderen stützen.

 

Ich ließ jedoch Heinz Grill keine Ruhe mit meinen Fragen und wollte nun von ihm wissen, ob es richtig sei, dass dieses Soratprinzip 1998 das letzte Mal auf dieser Erde auftritt. „Ja, es ist das letzte Mal“, sagte er und ermunterte mich gleichzeitig, weiter zu forschen.

 

Insgesamt bin ich bei den Gesprächen mit ihm zu der Gewissheit gelangt, dass er selbst genau weiß, um welche Inkarnation es sich handelt und bin mir jetzt zu diesem Zeitpunkt auch sicher, dass ich mit meiner Inkarnationsforschung richtig liege. Auch einige Personen, die ich in dieser Hinsicht schätzen gelernt habe, hörten sich meine bisherigen Ergebnisse mit Interesse an und bemerkten bei einer sorgsamen Überprüfung die Stimmigkeit dieser Aussagen.

 

Frappierend war aber noch ein weiteres Ergebnis meiner Bemühungen: Dies war die stark spürbare Präsenz von Sai Baba bei den verschiedenen Konzentrationen auf die Ärztin. Wie war das erklärbar? Ich erinnerte mich schließlich an eine Schilderung von Monica B., welche mir vor einiger Zeit bereits eine Szene erzählt hatte, die sie in Gegenwart von dieser Frau erlebt hatte, als Sai Baba an Ostern 2011 verstarb. Monica B. erzählte, dass sie zu dem Zeitpunkt, als ihr die Todesnachricht überbracht wurde, wie im Triumph innerlich aufleuchtete. Sie war mit dem Tod scheinbar wie an einen Zielpunkt gekommen, so schilderte es mir Monica B.

 

Wie Rudolf Steiner schreibt, will Sorat alles Geistige töten und sich selbst dafür in die Mitte setzen. Beispiele für ein derart motiviertes Denken, Fühlen und Wollen, gibt es bei der Ärztin viele. So sagte sie beispielsweise vor einer ganzen Gruppe von Menschen, sie müsse Heinz Grill erziehen, weil als „Archai“ (wie sie Heinz Grill bezeichnete) kenne er die irdischen Gesetze nicht.  Sie müsse deshalb dafür sorgen, dass er diese kennenlerne, indem er vor Gericht gestellt und verurteilt werde.

Oder man nehme eine andere Aussage von ihr, dass „die Anthroposophen alle psychisch krank seien“. Diese hätten „ja noch nicht einmal das Grundprinzip der Devotion verstanden“. Die Frau beurteilt offensichtlich jede geistige Richtung mit Beleidigungen und heftigen Klassifizierungen. Gleichzeitig aber lobt sie das Germanentum in den höchsten Tönen und behauptet, dass die von ihr praktizierten „Runenstellungen“ die einzigen Übungen wären, die eine Kosmologie wiedergeben. Die Eurythmie Rudolf Steiners oder die Asana (Körperübungen) von Heinz Grill sind ihrer Auffassung nach materialistische Disziplinen.

 

Wer ist diese Person, die so in ihrer Urteilskraft scheinbar höher als das Höchste steht? Wer ist diese Person, die des Weiteren in alle persönlichen Verhältnisse eingreift, beinahe alle Männer als triebgesteuert und daher als unspirituell bezeichnet und die Frauen mit dem Prädikat ausstattet, sie wären dazu berufen, die Welt zu erretten? Wer ist diese Frau, welche in ihrem Umfeld nach meiner Beobachtung nur Krankheit und Zerstörung hinterlässt?

Meine Nachforschungen und Befragungen von Menschen, die sie schon länger kennen, erschreckten mich immer mehr, je mehr ich erfuhr. Mit Entsetzen stellte ich fest, dass es in ihrem Umfeld immer wieder mysteriöse Todesfälle gegeben hat. Vielfach waren es Persönlichkeiten, die sich um Spiritualität bemühten oder in irgendeiner Weise hohe Ideale pflegten. Ich weiß ebenfalls aus Erzählungen, dass immer wenn sie zu diesen Toten gefragt wird, sie scheinbar keine Antwort gibt, sondern sogleich wie verstohlen zur Seite blickt.

 

Ich sehe daher insgesamt eine deutliche Parallele zu dem von Rudolf Steiner im dreimaligen Wiederkommen beschriebenen Soratprinzip. Lässt man dieses Soratprinzip auf die Empfindung wirken, so entsteht ein wahrhaft entsetzlicher Eindruck. Man verzeihe mir die Direktheit meiner Wortwahl, aber man kann es nicht anders beschrieben: Dieses Wesen will den Geist nicht nur eliminieren, sondern ihn sich wie gierig einverleiben, ihn verdauen und sich an seine Stelle setzen. Nach meiner Ansicht verkörpert diese Frau das Soratprinzip in ihrem Wirken, ähnlich wie es sich durch Philipp den Schönen ausdrückte.

 

Heinz Grill warnte mich, man solle sich nicht zu viel mit der Person beschäftigen, da man es kaum vermeiden könne, Teile davon aufzunehmen. Man käme in Gefahr, davon traumatisiert werden. Ich selbst aber bin zu der Auffassung gekommen, dass man über diese Verhältnisse aufklären muss, da die Frau weiter unentwegt im Angriff gegen all diejenigen ist, die ihr nicht hörig sind.“